Zeit zum Auslüften

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Sommerfüße

Es geht mit Riesenschritten auf den Sommer zu. Die ersten warmen Tage laden zu Sandalen und barfuss laufen ein.

Die luftigere Fußbekleidung bringt allerdings auch Hornhaut, Schwielen oder Hühneraugen ans Licht. Diese unschönen Fußleiden sind nämlich keine Frage des Alters, sondern es gibt auch viele junge Menschen, die damit Probleme haben.

Vor allem durch zu enges Schuhwerk kommt es bei Kinderfüßen schnell zu einer Hornhautbildung. Normalerweise besitzen Baby- und Kinderfüße meist keine Hornhaut. Je schwerer das Kind wird, sobald es läuft, desto dicker können aber auch dann die Hornhautstellen werden. Hornhaut und Schwielen entstehen fast immer durch lang anhaltenden Druck auf die Fuß- oder Zehenhaut. Durch den Druck wird die Haut als Schutzfunktion zu einer verstärkten Bildung von Hautzellen angeregt und auf diese Weise verhärtet sich die Haut an den Druckstellen und wird dicker. Dieser Druck kann allerdings auch dann entstehen, wenn es am und im Fuß zu Veränderungen kommt. Wenn sich die Füße an sich oder zumindest die Zehen verformen.

Der Form der Füße und der Beinstatik kommt bei diesen Auffälligkeiten besondere Aufmerksamkeit zu. Kinderorthopäden können dazu nähere Informationen geben.

Hornhaut entsteht aber auch, wenn im Sommer viel auf hartem Boden barfuss gelaufen wird.

Auf natürlichem Weg kann man dieses Problem mit Teebaum-Öl angehen. Drei bis Vier Mal täglich die betroffenen Stellen einreiben. Sehr oft lässt sich dann die Hornhaut schon nach drei bis vier Tagen entfernen.

Beim Schuhkauf sollten Eltern deshalb auch bei Sommersandalen darauf achten, dass der Kinderfuß genügend Platz hat und keinem Druck ausgesetzt ist.

 




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Kinderfüße

Die Füße unserer Kleinen sind keine kleinen Erwachsenenfüße. Bei Kleinkindern ist das Fußskelett noch weich und verformbar. Sie reagieren auf Druck relativ schmerzunempfindlich, da sich das Nervensystem und die Empfindlichkeit erst noch entwickeln.

Ein Blick auf einen schönen, kleinen Kinderfuß macht deutlich, dass Druckstellen, Blasen, Hornhaut und Schwielen nahezu undenkbar sind.

Mit der Geburt hat der Fuß noch nicht seine endgültige Form. Die Füße von Kleinkindern sind noch weich und verformbar, da das knöcherne Fußskelett zunächst noch großteils knorpelig angelegt ist. Der Knorpel wird später durch Knochengewebe ersetzt. Ein Vorgang, der bereits im Mutterleib beginnt und erst im Jugendalter abgeschlossen wird.

Bis dahin sind Kinderfüße aber bereits einen Großteil ihres gesamten Lebens gelaufen. Bis zu 4 ½ mal um die Erde insgesamt, nach Expertenmeinungen, also ca. 282.743 Km. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81,3 Jahren bei einer Frau hieße das, pro Tag 9563m.

Bedenkt man dass 98% der Füße gesund zur Welt kommen und von diesen im Erwachsenenalter nur noch 4 von 10 Füßen als gesund bezeichnet werden können, müssen in dieser Zwischenzeit negative Einflüsse auf das relativ störanfällige System "Füße" gewirkt haben.

Mangelnde Bewegung, Übergewicht, einengende oder auch zu große Schuhe oder auch Vererbungen sind hierbei nur einige Faktoren, über die die nachfolgenden Seiten informieren möchten. Dabei sind es oft auch die kleinen Tipps, die helfen, spätere Funktionsbeeinträchtigungen des Haltungsapparates zu mindern.