Schuhe

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Barfuß laufen

Barfuss über unebene Flächen zu laufen bewirkt, dass die Muskulatur des Fusses in besonderem Masse beansprucht wird, da sie Unebenheiten ausgleichen muss.

Überall wo Muskulatur beansprucht wird führt sie auch zu einer Kräftigung, in diesem Fall zur Kräftigung und Stabilisierung des unteren Sprunggelenkes.

Dies wiederum hilft Kindern, die in gewissen Entwicklungsphasen physiologische Knickfüsse aufzeigen, die Füsse mithilfe der kleinen Fussmuskeln vor einem "nach innen Knicken" der Füsse zu bewahren.


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Kinderfüße

Die Füße unserer Kleinen sind keine kleinen Erwachsenenfüße. Bei Kleinkindern ist das Fußskelett noch weich und verformbar. Sie reagieren auf Druck relativ schmerzunempfindlich, da sich das Nervensystem und die Empfindlichkeit erst noch entwickeln.

Ein Blick auf einen schönen, kleinen Kinderfuß macht deutlich, dass Druckstellen, Blasen, Hornhaut und Schwielen nahezu undenkbar sind.

Mit der Geburt hat der Fuß noch nicht seine endgültige Form. Die Füße von Kleinkindern sind noch weich und verformbar, da das knöcherne Fußskelett zunächst noch großteils knorpelig angelegt ist. Der Knorpel wird später durch Knochengewebe ersetzt. Ein Vorgang, der bereits im Mutterleib beginnt und erst im Jugendalter abgeschlossen wird.

Bis dahin sind Kinderfüße aber bereits einen Großteil ihres gesamten Lebens gelaufen. Bis zu 4 ½ mal um die Erde insgesamt, nach Expertenmeinungen, also ca. 282.743 Km. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81,3 Jahren bei einer Frau hieße das, pro Tag 9563m.

Bedenkt man dass 98% der Füße gesund zur Welt kommen und von diesen im Erwachsenenalter nur noch 4 von 10 Füßen als gesund bezeichnet werden können, müssen in dieser Zwischenzeit negative Einflüsse auf das relativ störanfällige System "Füße" gewirkt haben.

Mangelnde Bewegung, Übergewicht, einengende oder auch zu große Schuhe oder auch Vererbungen sind hierbei nur einige Faktoren, über die die nachfolgenden Seiten informieren möchten. Dabei sind es oft auch die kleinen Tipps, die helfen, spätere Funktionsbeeinträchtigungen des Haltungsapparates zu mindern.